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IT-Wort der Woche – USB-Stick

20 Jahre gibt es nun schon das Speichermedium für die Hosentasche – Happy Birthday, USB-Stick. Auch, wenn aller Anfang schwer war und wir heut zutage auch nicht mehr pauschal zum USB-Stick greifen, eine ganze Zeit lang war er für uns ein wichtiges Mittel zur Speicherung unserer Daten.

Im Jahr 2000 brachten sowohl IBM, als auch Trek 2000 International die ersten Flash-Speichersticks mit einem USB-Anschluss auf den Markt. IBM nannte seine Veröffentlichung „DiskOnKey“, Trek 2000 seine hingegen „ThumbDrive“.

Die ersten Sticks von IBM hatten eine Kapazität von 8 bis 32 Mbyte. Bei, „Trek ThumbDrive“ waren es 16 bis 128 Mbyte und sollten zwischen 189 und 959 D-Mark kosten, umgerechnet also ca. 90 bis 480 Euro. Zum Lieferumfang gehörte damals eine Diskette mit Windows-98-Teibern. Der USB-Stick war also erst mal nichts für Sparfüchse.

Allerdings nahmen die Kapazitäten rasch zu und der Preis sank. Schon 2003 wurden USB-Sticks mit 1 GByte angekündigt, die 550 Euro kosten sollten. Heute bieten USB-Sticks immer noch am meisten Speicherplatz pro Euro. Zum Beispiel zahlt man bei einem Medium mit 128 GByte 11 Euro, also unter 10 Cent pro Gigabyte.

Wobei der Höhenflug des USB-Sticks eigentlich schon wieder vorbei ist. Im Jahr 2019 wurden rund 14 Millionen Stück gekauft, 2012 und 2016 waren es noch über 16 Millionen. Wenn man das mit dem Verkauf von Smartphones (22 Millionen) und sogar von DVD- und Blu-Ray-Rohlingen (38,6 Millionen) vergleicht, so ist das schon recht wenig

Der praktische USB-Stick wird uns vermutlich aber noch einige Jahre begleiten, allerdings werden die Stückzahlen der Verkäufe wohl stetig sinken. Immer mehr Menschen nutzen die Cloud-Speicher für ihre persönlichen Daten und für Musik und Videos nutzen die meisten Streaming-Angebote.

Zudem scheinen auch IT-Hersteller keine große Energie mehr in die Entwicklung besserer Sticks zu stecken.