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Was ändert sich 2021 im Online-Handel? Reminder für die PSD2 Richtline!

PSD2

Aber 2021 müssen Online-Händler Authentifizierungsverfahren nach PSD2-Richtlinie der EU ermöglichen, die Übergangsfrist läuft zum Jahresende ab.

Diese soll eine starke Kundenauthentifizierung gewährleisten und im Wesentlichen die Abwicklung von Kreditkartenzahlungen und PayPal im Online-Handel betreffen.

So wird das Verfahren beim Onlineshoppen komplizierter, da der einfache 1-Klick-Kauf verlängert wird und dadurch Impulskäufe ausgebremst werden.

Was bedeutet PSD2?

 

Die PSD2, Payment Service Directive2, ist eine neue Zahlungsdienste Richtlinie und wurde zum 13. Januar 2018 in Deutschland in nationales Recht umgesetzt.  Die Ziele der Regulierungen sind die Sicherheit im Zahlungsverkehr zu erhöhen, den Verbraucherschutz zu stärken, Innovationen zu fördern und den Wettbewerb im Markt zu steigern.

Die PSD2 Neuerungen sind Zwei-Faktor-Authentifizierung für Online-Zahlungen, Öffnung der Kontoschnittstellen und der Surcharge-Verbot.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bezeichnet den Identitätsnachweis eines Nutzers mittels der Kombination von zwei unterschiedlichen und auch unabhängigen Faktoren. Zum Beispiel: Passwort plus PIN per SMS-Nachricht für mehr Zahlungssicherheit.

Öffnung der Kontoschnittstellen

Kunden haben eine größere Auswahl an Zahlungsmethoden, da es mehr sichere Schnittstellen für Drittanbieter gibt. Dadurch verstärkt sich der Wettbewerb untereinander.

Surcharge-Verbot

Das bedeutet, Online-Händler dürfen keine Extra Gebühren mehr für zB. Kreditkartenzahlungen verlangen. Das führt zu einem höheren Verbraucherschutz.